1940 bis 1960

Januar/Februar 1942: das wohl erste Foto des letzten Sprosses dieses Zweigs der Familie Hölterhoff: der inzwischen längst in die Jahre gekommene Autor dieser Internetseite – Rolf Hölterhoff – mit Mutter Elise Hölterhoff.

So fangen wir wohl alle an: der kleine Sohn Rolf schläft tief und fest in seinem Kinderwagen.

Eine der ersten Aufnahmen von mir auf dem Arm meiner glücklichen Mutter im Januar/Februar des Kriegsjahrs 1942. Im Hintergrund die Häuserzeile an der Taubenstraße in Merscheid.

Und hier im Arm des stolzen Vaters wohl im Spätsommer 1942 im Garten der Merscheider Straße 120.

Diese Aufnahmen entstanden in der Sommerfrische auf einer Obstwiese in Konstanz-Wollmatingen vermutlich im Sommer 1944.

Mit Mutter und Tante Hilde Gall (Tochter meiner Stiefgroßmutter Lydia Bender) in unserem Wohnzimmer, vermutlich Weihnachten 1944. Links oben hängt ein Bild des Kunstmalers Ernst Höpp (Dahler Hammer), das mir irgendwann abhanden kam. Darunter das Stehlämpchen und das Telefunken-Radio von dem meine Mutter in ihren Tagebuch-Briefen berichtete. Auf dem Radio steht das Portraitfoto meines Vaters aus seiner Zeit in Bad Rothenfelde; er tat zum Zeitpunkt dieser Aufnahme wohl ab August 1944 als Soldat in Italien seinen Dienst.

Dieses Foto meiner Mutter entstand vermutlich zum gleichen Zeitpunkt wie das vorherige. Und wieder unser Telefunken-Radio im Hintergrund. Es wurde erst abgelöst Mitte der 60er Jahre von meinem Luxus-UKW-Superempfänger Phillips „URANUS“. Eine der ersten Anschaffungen von meinem selbstverdienten Gehalt.

Hier wieder mit Mutter in Konstanz-Wollmatingen vermutlich im Sommer 1944 während Mutters „Sommerferien“. Eine Flucht vor dem Bombenkrieg zu Hause.

Mutter, Vater und der dreijährige Klein-Rolf.
Zweifellos im August/September 1945 am späten Nachmittag kurz nach Vaters Rückkehr am 13. August 1945 aus der Gefangenschaft aufgenommen. Seine tiefbraune Gesichtsfarbe stammt mit Sicherheit aus seinem Aufenthalt kurz nach dem 8. Mai 1945 bis 9. August 1945 im Kriegsgefangenen-Lager der Amerikaner in Norditalien bei Modena.
Die Aufnahme entstand im Garten hinter der Wohnung von “Tante Grete”
und “Onkel Louis”, dem Kollegen und Freund Louis Rittinghaus, an der Ulmenstraße Nr. 9 in Solingen-Ohligs. Louis Rittinghaus spielte als Bratscher am gleichen Pult neben meinem Vater. Ich fand das Foto direkt neben den Tagebuch-Briefen meiner Mutter.
Das Haus im Hintergrund steht noch heute. Die Außenwände sind lediglich vor Jahren schon neu verputzt worden.
Hier ist die Momentaufnahme einer glücklichen Familie nach der Rückkehr des unverletzten Vaters aus dem Krieg.

Diese Aufnahme entstand nach meiner Erinnerung im 2. Schuljahr 1950. Beachte meine sensationelle Lederhose; meine Eltern kauften sie mir in Leichlingen zum Preis von DM 20,–. Das Geld war zu dieser Zeit ein kleines Vermögen. Man sieht es: nach der Währungsreform am 21. Juni 1948 wurde man endlich wieder satt!

Das Städt. Orchester Solingen. Die Aufnahme entstand wohl zwischen 1947 und 1950 im alten Theater in Solingen. Das Gebäude überstand besonders zur Freude meines Vater den Bombenhagel so gut wie unbeschädigt.

Das Kinderheim in Schönwald bei Triberg im Schwarzwald; der umseitige Poststempel zeigt den 16.5.1952. Der 6-wöchige Aufenthalt hier mit besonders guter Ernährung sollte etwas für meine instabile Gesundheit und körperliche Entwicklung tun; ich war zehn Jahre alt. Die Zeit dort wurde jedoch zu einem der größten Probleme meines Lebens: aufgrund meines ständigen Heimwehs bekam ich heftige Magenprobleme, die mich dann mein ganzes Leben lang mal mehr, mal weniger als nervöse Beschwerden begleiteten und behinderten.

Die Goldene Hochzeit der Großeltern Henriette und Fritz Hölterhoff im September 1953.

Hier die gesamte Familie Hölterhoff. v.l.n.r.: Vater Rudolf Hölterhoff, Sohn Rolf, Mutter Elise, Großvater Fritz, Tante Grete, Onkel Paul, Großmutter Henriette, Cousin Horst.

Großvater Fritz Hölterhoff mit seinen Söhnen Rudolf und Paul. Die Aufnahmen entstanden im Garten des Hauses Merscheider Str. 141. Das Haus steht heute noch an gleicher Stelle.

1952/1953 am Tisch meines Großvaters. V.l.n.r.: meine Mutter, Tante Hilde Gall (die Tochter meiner Stiefgroßmutter), ich selbst, Großvater Karl Bender, seine 2. Frau Lydia Bender – meine Stiefgroßmutter.

Eine schöne Zeit. Zusammen mit Vater in den Sommerferien in Norderney. Wahrscheinlich im Juli 1955. Meine Angst vor evtl. aufkommendem Heimweh aus der Zeit meines Schwarzwaldaufenthalts erwies sich hier als grundlos. Gewiß war dies auch der Hauptgrund für die Planung meines Vaters, meine ersten Schulferien fernab von Zuhause gemeinsam mit mir ihm verbringen.

Auch für Vater waren seine Orchesterferien auf Norderney eine schöne Zeit. Im Hintergrund der Wasserturm von Norderney.